Gedanken

Intuition

Wie oft hörte ich diese Aussage: “Du spinnst dir schon wieder was zusammen!“ oder „Du solltest lieber mehr auf deinen Verstand als auf dein Gefühl hören!“ Woher kommt dieses „Innere Wissen“, diese Ahnung, diese innere Weisheit, die sich durch ein nicht benennbares Gefühl äußert?

Intuition – Im Duden wird es erklärt als „das unmittelbare nicht auf Reflexen beruhende Erkennen!“, „Eine Eingebung“ – „ein plötzlich ahnendes Erfassen!“

Verantwortlich für dieses plötzliche Erfassen ist eine reiskorngroße Drüse im Zentrum des Gehirns – die Zirbeldrüse. In alten Religionen gilt sie als Tor zur Hellsichtigkeit und Sitz der Seele.

 

Das Auge des Horus

„Ra versank jeden Abend im Meer und machte sich auf seine Reise durch die Unterwelt. Untertags reiste er in seiner Sonnenbarke, begleitet von seiner Tochter Maat über das Firmament. Von dort strahlte sein Licht auf die Erde. Das Licht wurde durch den goldenen Horus-Falken verkörpert – dessen Augen waren die Sonne und die Mondin. Bei einem Streit mit dem Totengott Seth, verlor Horus sein Auge. Thot, der Gott der Heilkünste, heilte das Auge und gab es Horus. Dieser übergab jedoch das Augen seinem Vater – Osiris dem Totengott und setzte es ihm, als drittes Auge ein. Dadurch kam Licht in die Unterwelt.“

Das Horus-Auge wird wie der sechste Sinn in Zusammenhang mit der Zirbeldrüse gebracht und ist der Intuition zugeordnet. Gemäß wissenschaftlichen Untersuchungen verfügt die tief im Zentrum unseres Gehirns sitzende Drüse über Lichtrezeptoren.
Das lässt Spekulationen zu, dass sie ähnliche Funktionen wie das Auge hat, obwohl sie innerhalb des Schädels ist. 

Ebenso ein Symbol der Zirbeldrüse ist in vielen Kultur, der Kiefernzapfen. Er soll für die göttliche Erleuchtung stehen.

Viele Wissenschaftler waren der Meinung, dass die Zirbeldrüse ein verkümmertes Organ sei und gaben ihr wenig Bedeutung. Mittlerweile hat sich das geändert und Mann/Frau weiß, dass sie ein Taktgeber für unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit ist. Was das Kleinhirn für das Nervensystem ist, ist die Zirbeldrüse für unseren Hormonhaushalt. Sie ist ein wichtiges Organ für unseren Schlaf-Wach-Rhythmus und beeinflusst das Eintreten in die Pubertät. Bereits bei der Geburt ist die Entwicklung der Zirbeldrüse abgeschlossen.

Sie besteht aus Bindegewebe und Parenchym und ist das beste durchblutete Organ überhaupt.

Sie produziert Melatonin, welches als Schlafhormon gilt. Am Tag wandelt sie das im Gehirn, durch Sonnen- und Tageslicht gebildete Serotonin um, in das Schlaf- und Schutzhormon, Melatonin. Neben eines erholsamen Schlafes, schützt uns das Melatonin auch vor Krebs, Demenz, Alzheimer, Herzinfakt und steuert den Appetit.

Die Zirbeldrüse soll sich im Laufe der Evolution stark zurückgebildet haben.
Grund dafür, dürfte unser heutiger Lebenswandel sein, zu wenig Sonnenlicht und eine verminderte Nachtruhe, ebenso die Hohe Strahlenbelastung von Handy, Computer etc. und Toxine wie Fluoriden führen zu einer Verkalkung der Zirbeldrüse.

Wie können wir unserem „dritten Auge“ etwas Gutes tun?
Um Fluorid auszuleiten, ist die regelmäßige Einnahme von Curcumin – Kurkuma –empfehlenswert. 

Darüber hinaus:
-Verzicht auf zu viel Nikotin, Koffein und Zucker
-ausgewogener Ausgleich zwischen Tag und Nacht
-ausreichend guter Schlaf
-viel Obst und Gemüse und ausreichend Wasser trinken
-Vitamin K2 hilft, Verkalkungen zu lösen und neue zu unterbinden. Um die elektromagnetischen Felder zu minimieren, ist abschalten, Abstand halten, neutralisieren (Halb-Edelsteine erzielen eine gute Wirkung) von Vorteil.

Singen und Summen erzeugt Schwingung, die, die Zirbeldrüse aktiviert. Ein 4 bis 7 Hertz-Rhythmus – wie z.B. ein monotoner Trommelrhythmus – versetzt Menschen in den sogenannten Theta-Zustand. Dieser Zustand lädt zu Bewusstseinsreisen, Trance, ein.

Ein wesentlicher Faktor zur Gesundhaltung unserer Zirbeldrüse, ist die Charakterbildung. Dazu gehört, die eigenen Gedanken und Emotionen zu reflektieren und selbstverantwortlich zu handeln.

Links für „Aktivieren der Zirbeldrüse“ und „Bewusstsein-Reise“ mit monotoner Rasselbegleitung kommt in Kürze.

 

Autorin: Karin Günana